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DER HINTERGRUND

Nachdenken und Handeln im Heute

Primär steht das Heute, nicht die Vergangenheit im Zentrum des Projektes KLUMP.
Die Vergangenheit - und im besonderen die ganz persönlichen Schicksale der Beteiligten - ist aber Ausgangspunkt für das Nachdenken über und das Agieren im Heute. Sie ist der Spiegel, vor dem die heute brennenden Fragen (Legalisierung der Euthanasie, Bioethik, Rechte für Behinderte etc.) bewusstgemacht werden können.
Basis des Projektes KLUMP ist die Bejahung des menschlichen Lebens in allen seinen Facetten und die Überzeugung, dass Leben niemals "unwert" sein kann.

Eine andere Art des Gedenkens

Das „offizielle“ Gedenken an die Opfer der NS-„Euthanasie“ in Form von Gedenkstätten und Denkmäler können das Betroffensein und das Handeln des Einzelnen nicht ersetzen.

Das Projekt KLUMP erinnert deshalb in einer neuen Form an Menschen, die ihr Leben aufs Spiel gesetzt haben, um menschenwürdiges Leben zu ermöglichen.

• Es sind gerade Menschen mit Behinderung, für deren Überleben Eichholzer und seine Gruppe gekämpft haben, die dessen Entwürfe in der Holzwerkstatt der Chance B ausführen.
• Ein Stück Gedenken vollzieht sich aber auch durch den Kauf, die Aneignung der Figuren: ein sinnlich-greifbarer Zugang zu einem dramatischen Kapitel unserer gemeinsamen Geschichte, ein sichtbares Zeichen für eine menschenwürdige Gegenwart und Zukunft.