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Im bürgerlichen Elternhaus
von Anna Neumann (ihr Vater war
der jüdische Cartonagen-Fabrikant Feuerlöscher)
waren sowohl Herbert Eichholzer
als auch Walter Ritter oft zu Gast. Hier entstanden
auch die ersten Zeichnungen für KLUMP.
Anna war bis 1938 mit Kurt Neumann, dem Redakteur
der sozialdemokratischen Zeitung „Arbeiterwille“
verheiratet und später mit Eichholzer
liiert. Abgesehen von der Arbeit an den KLUMP-Spielzeugfiguren
ist von ihrem künstlerischen Werk sonst nichts
bekannt.
In der Übelbacher Widerstandszelle gab sie
vor allem Botschaften weiter. 1941 wurde sie von
den Nationalsozialisten gleichzeitig mit Eichholzer
verhaftet und, als „Mischling zweiten Grades“
bezeichnet, zu einer sechsjährigen Zuchthausstrafe
verurteilt, von der sie vier Jahre im Frauenzuchthaus
Aichach in Oberbayern absaß.
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