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Herbert Eichholzer ist heute als
ein wichtiger österreichischer Architekt
der Zwischenkriegszeit und als bester Kenner der
internationalen Moderne in der Steiermark anerkannt.
Beeinflusst von prominenten Vertretern der internationalen
und österreichischen Moderne und geprägt
durch weite Studienreisen, hat Eichholzer in den
wenigen Jahren seiner Tätigkeit als Architekt
eine Reihe sehr beachtlicher Bauten, vor allem
Einfamilienhäuser, errichtet.
Entwürfe für funktionelle, gut verarbeitete
Möbel waren ein weiterer Schwerpunkt seiner
Arbeit.
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Neben seiner architektonischen Arbeit engagierte
sich Eichholzer bereits in seiner Studienzeit
politisch. Im zweiten Weltkrieg war er einer der
wichtigsten Intellektuellen des österreichischen
Widerstandes gegen den Nationalsozialismus. 1940
kehrte er gemeinsam mit Margarete Schütte-Lihotzky
aus dem Exil in der Türkei nach Österreich
zurück, um hier den kommunistischen Widerstand
gegen den Nationalsozialismus mitaufzubauen. Er
wurde festgenommen und im Jänner 1943 wegen
„Vorbereitung zum Hochverrat“ hingerichtet.
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