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Wie Eichholzer gehörte auch
Walter Ritter zu den innovativsten steirischen
Künstlern. Nach seinem Studium an der Akademie
der Bildenden Künste in Wien lebte er einige
Jahre als freischaffender Künstler in Wien.
1933 kehrte er nach Graz zurück und wurde
Mitglied der progressiven Künstlervereinigung
„Grazer Sezession“. Ritter arbeitete
wiederholt mit seinem Jugendfreund Eichholzer
an Projekten zusammen.
Als überzeugter Antifaschist und aus Angst
vor den Grazer Nazis
übersiedelte er 1938 vorübergehend
nach Berlin. Ab 1940 leistete er seinen Dienst
bei der Wehrmacht. Obwohl Ritter an einigen Treffen
der Widerstandsgruppe um Eichholzer
teilnahm, war er doch nicht aktiv im Widerstand
tätig.
1948 wurde er zum Leiter der Meisterklasse für
Bildhauerei an der Kunstschule der Stadt Linz
bestellt, wo er bis zu seinem Tod blieb.
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